Im Haus Hermuth (Ehrenfeldgürtel/Subbelrather
Str.) wurde 1954 die Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld
e.V. gegründet. Maßgeblich beteiligt daran
waren Hans Wild, Walter Knoop, Fritz Steeg, Fritz Kleemann,
Wilhelm van den Valentyn und Albert Wallpott. Im gleichen
Jahr (02.03.1954) fand auch der erste Ehrenfelder Dienstagszug
statt, an dem 4.000 Schulkinder teilnahmen.
Erster Vorsitzender des Vereins wurde Hans Wild, der dieses Amt bis 1968 bekleidete.
Auf Betreiben der Bürgervereinigung wurde nach ihm die „Hans Wild
Str.“ benannt. Sie liegt neben dem Schlachthof in einem von der GAG
im Juli 2001 errichteten Wohnkomplex.
Vorsitzende:
1955 – 1968 -> Hans Wild
1968 – 1975 -> Wilhelm van den Valentyn
1975 – 1987 -> Gerhard Wilczek
1987 – 1991 -> Hans-Jürgen Rossbach
seit 1991 -> Johannes Maubach
Stellvertretende Vorsitzende:
1955 – 1963 -> Friedrich Pering
1963 – 1968 -> Wilhelm van den Valentyn
1968 – 1987 -> Hans Wallpott
1987 – 1992 -> Volker D. Wilczek
1992 – 1999 -> Dr. Carl W. Barthel
1999 – 2007 -> Joachim Schulz
seit 2007 -> Claudia Fuchs
Hier werden nur Auszüge aus der Arbeit der Bürgervereinigung aufgeführt. Eine ausführliche Darstellung ist in der Festschrift zum 50-Jährigen zu finden, die 2004 veröffentlicht wurde.
1954
Gründung Bürgervereinigung
1954
Erster Dienstagszug in Ehrenfeld
1958
Die erste Ausgabe des „Ehrenfelder Wochenspiegel“ erscheint
mit Förderung der Bürgervereinigung
1960
Die Bürgervereinigung stiftete den Max und Moritz-Brunnen auf dem
Lenauplatz
1965
Erste Proklamation des Kinderdreigestirns auf dem Neptunplatz
1966
„100 Jahre Ehrenfeld“. Feier zur Erinnerung an den
01.01.1867. An diesem Tag wurde Ehrenfeld selbständige
Gemeinde.
1975
Feier zur „Verleihung des Stadtrechtes an Ehrenfeld vor 100 Jahren“
25 Jahre Bürgervereinigung
Aufführung des Volksstückes „Ihrefelder Histörcher“ von
Gerhard Wilzcek
1979
1. Bürgerfest der Bürgervereinigung auf dem Neptunplatz
1981
2. Bürgerfest der Bürgervereinigung auf dem Neptunplatz
1983
3. Bürgerfest der Bürgervereinigung auf dem Neptunplatz
1984
30 Jahre Bürgervereinigung. Ludwig Sebus komponiert das "Ihrefelder
Heimatlied"
1985
4. Bürgerfest der Bürgervereinigung auf dem Neptunplatz
1987
5. Bürgerfest der Bürgervereinigung auf dem Neptunplatz
1988
Feierlichkeiten der Bürgervereinigung zu „100 Jahre Ehrenfeld – Stadtteil
von Köln.
1989
Ehrenfelder U-Bahn-Fest auf der Venloer Str. zwischen Innere Kanalstr
und Heliosstr. (1. Bauabschnitt)
1991
3. Mai. Erstmals treffen sich die Vorsitzenden der Bürgervereine
im Stadtbezirk 4 aus Bocklemünd-Mengenich, Bickendorf, Ehrenfeld,
Ossendorf und Vogelsang in der Gaststätte im Neptunbad. Der Beginn
einer engen Zusammenarbeit
1992
Straßenfest auf der Venloer Str. zwischen Ehrenfeldgürtel
und Äußerer Kanalstr. aus Anlass der Eröffnung des 2. Teiles
der U-Bahn
1993
Brunnenfest auf dem Neptunplatz und Segnung des durch die Fa. Heuter
Marmor gestifteten Brunnens.
Nach vielen Aktivitäten der Bürgervereine im Stadtbezirk 4 nimmt
die SPD ihren Beschluss zurück, die Subbelrather Str. auf 6,50m zurückzubauen
1994
Am 29. April wird das Hochkreuz auf dem alten Ehrenfelder Friedhof, das
1868 von der Familie Wahlen gestiftet wurde, nach der Restaurierung durch
die Bürgervereinigung eingeweiht
1996/97
Die Bürgervereinigung lässt den alten Eingang zum Ehrenfelder
Friedhof als „Durchblick“ öffnen
1997
Der von Johannes Maubach erarbeitete Ehrenfelder Geschichtspfad
Teil I (Altehrenfeld) wird eröffnet
1999
Der von Johannes Maubach erarbeitete Ehrenfelder Geschichtspfad
Teil II (Neuehrenfeld) wird eröffnet
2000
Der erste Neujahrslauf der Bürgervereinigung findet auf dem Takufeld
statt.
2001
Die Bürgervereinigung lässt das Hochkreuz des alten Ehrenfelder Friedhof
nach erneuten Schäden retsaurieren
2002
Im Gebäude der Polizeiinspektion West erhält die Bürgervereinigung
ein Quartier. Jeden ersten Donnerstag im Monat besteht in der Zeit von
17:00 bis 19:00 Uhr die Möglichkeit direkt mit Vorstandsmitgliedern
zu sprechen
2003
Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz präsentiert
auf Initiative der Bürgervereinigung den Barbara-Brunnen in der Ennenstr.
als Denkmal des Monats; Die Bürgervereinigung lässt mit
Hilfe der Karnevalsvereine Ihrefelder Chinese und BabarAnniter sowie Die
Ehrenfelder (Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Ehrenfeld eG den
Barbara – Brunnen restaurieren
2004
Der 5. Neujahrslauf der Bürgervereinigung findet statt;
Die Bürgervereinigung und der Festausschuss Ehrenfelder Karneval veranstalten
aus Anlass ihres 50. Geburtstages eine Straßensitzung vor der Marktkapelle
an der Geisselstr. 1;
Der Vorstand der Bürgervereinigung nimmt erstmals am Ehrenfelder Diensttagszug
teil und dies mit Festwagen
Höhepunkte der Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Bürgervereinigung
Köln-Ehrenfeld bilden die Veranstaltungen im Monat Juni mit dem
„Kommunalpolitischen Abend“ mit den Ehrenfelder Ratsmitgliedern (09.06.),
der Ausstellung, „50 Jahre Bürgervereinigung“ in der Stadtsparkasse Köln am
Neptunplatz (17.06.), dem „Ökumenischen Gottesdienst“ in der Kirche St.
Joseph (18.06.) und der Festakt in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums
(19.06.).
2005
Mit dem 6. Ehrenfelder Neujahrslauf wird das Jahresprogramm eröffnet.
Besichtigungen und Führungen des Jüdischen Wohlfahrtszentrums Ottostraße,
der Stiftung Butzweilerhof, dem RheinEnergie-Stadion und der Besuch im
Hänneschen-Theater runden das Programm ab. Erstmals findet eine Führung
durch das alte Ehrenfelder Industriegebiet statt.
2006
Der Durchblick auf das Hochkreuz des Ehrenfelder Friedhofes, durch
Baumschäden beeinträchtigt, konnte repariert und im Außenbereich endlich
fertig gestellt werden. Der Festausschuss Ehrenfelder Karneval in der
Bürgervereinigung wird als eingetragener Verein selbständig.
Es finden Gespräche mit dem Stadtkonservator und der Friedrich Carl Heimann
Gesellschaft statt, um den Mechternbrunnen wieder in Betrieb nehmen zu
können.
2007
Am 18. August fand die Namensgebung des "Gerhard-Wilczek-Platzes"
(Vorplatz des Ehrenfelder Bahnhofes/ Stammstraße) statt.
Am 29. September wurde der Mechternbrunnen (Ecke Vogelsanger Straße /
Mechternstraße) mit neuer Spindel eingeweiht und sprudelt nun wieder dank der
Unterstützung durch die Friedrich Carl Heimann Gesellschaft und Ehrenfelder
Sponsoren.
2008
Ein besonderes Ereignis war sicher Ende Januar die Führung mit Günter Leitner zu den Gräbern der Kölner Karnevalisten auf Melaten. Am 21. Juni 2008 bot die Bürgervereinigung zum ersten Mal eine Führung für Familien mit Kindern ab 10 Jahren durch Ehrenfeld an.
Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand in seinen Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand wurden Herr Raimund Eberle und Herr Thomas Flosbach als Beisitzer gewählt.
2009
Zum 10. Mal wurde der Ehrenfelder Neujahrslauf auf dem Takufeld gestartet.
Der Festausschuss Ehrenfelder Karneval e.V. führte den 55. Ehrenfelder Dienstagszug durch.
Die Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld und der Festausschuss feierten das 55-Jährige gemeinsam mit einer Ausstellung in der Geschäftsstelle Ehrenfeld der Sparkasse KölnBonn vom 15. Mai bis 5. Juni 2009.
Am 15. Mai 2009 fand abends in der Kirche St. Joseph ein ökumenischer Gottesdienst statt, an den sich ein Platzkonzert mit dem Poller Jugendblasorchester anschloss.
Auf der Jahreshauptversammlung am 19. November 2009 wurde Bezirksbürgermeister Josef Wirges zum Ehrenmitglied der Bürgervereinigung ernannt.
2010
Der Vorstand führte Gespräche mit der Kolpingfamilie, um den Saal
im Kolpinghaus wieder für Veranstaltungen der Ehrenfelder Vereine zu
öffnen. Hierzu waren auch die der Bürgervereinigung angeschlossenen
Vereine eingeladen.
Mit einem Platzkonzert auf dem Lenauplatz am Samstag, den 3.
Juli 2010, erinnerte die Bürgervereinigung an die Einweihung
des Max und Moritz-Brunnens vor 50 Jahren durch Oberbürgermeister Theo
Burauen. Für die Musik sorgte das Poller Jugendblasorchester.
Beim Vortrag über „Köln in preußischer Zeit“ in der Friedenskirche,
Rothehausstraße, am Donnerstag, den 7. Oktober 2010,
beschrieb Herr Dr. Prößdorf in Bild und Wort die Zeit, als die
Friedenskirche gebaut wurde. Auch das damalige Verhältnis der Katholiken
und Protestanten wurde aufgezeigt.
Auf der Jahreshauptversammlung am Donnerstag, den 18. November
2010, im Pfarrsaal von St. Joseph stellte sich der neue Leiter
der Polizeiinspektion West, Herr Polizeioberrat Lange, den Mitgliedern
vor. In seiner Begleitung war auch sein Stellvertreter, Erster
Polizeihauptkommissar Herr Springwald. Die Versammlung konnte eine
positive Bilanz für das abgelaufene Jahr ziehen.
2011
Neben den Führungen Altenberger Dom und Romanische Landkirchen
beschäftigte uns vor allem die Diskussion um die Bebauung des
Heliosgeländes und die vorgezogene Bürgerbeteiligung. Daher hatten wir
zu einem Informationsabend am Mittwoch, 20. Juli 2011, in den Pfarrsaal
von St. Joseph eingeladen, bei dem uns Herr Klipper, Vorsitzender des
Stadtentwicklungsausschusses, und Herr von Wolff, stellvertretender
Leiter des Stadtplanungsamtes, den jetzigen Stand erläuterten. Herr
Bezirksbürgermeister Josef Wirges stellte den Ablauf der
Bürgerbeteiligung vor.
Am „Tag des Denkmals“ am 11. September hatte die Bürgervereinigung zu 3
Führungen „Vom Helios zum Blau-Gold-Turm“ eingeladen, um Industriebauten
des 19. Jahrhunderts vorzustellen. Mehr als 550 Teilnehmer kamen zu
diesen Führungen.
Auf der Jahreshauptversammlung am 17. November 2011 standen
Vorstandswahlen an. Schatzmeister Detlev Wolf gab das Amt nach 17 Jahren
ab. Für ihn wurde Stefan Peters zum Nachfolger gewählt. Alle übrigen
Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Notar Werner Tebbe wurde von
der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied der Bürgervereinigung
ernannt.